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Umsetzung und Management

Freistaat und Bund bieten Förderprogramme an, die die Umsetzung und das Management zur Klimaanpassung finanziell unterstützen.

Bundesprogramm Biologische Vielfalt - ein Programm des BMUV

Das Foto zeigt Artenreiche Robinsonsche Blumenwiese im Wohngebiet der GWG Ingolstadt.Quelle: Rudolf Wittmann

Beispielhafte Ausgangsituation:
Eine Kommune oder ein Verband plant ein Vorhaben, um den Rückgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und mittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzukehren. Das Vorhaben ist für die Nationale Strategie zur Biologischen Vielfalt gesamtstaatlich repräsentativ bedeutsam oder es setzt diese Strategie besonders beispielhaft um.

Wer wird gefördert – im Förderschwerpunkt Stadtnatur und in der Kategorie Umsetzung und Management:
Natürliche und juristische Personen mit Sitz oder Geschäftsbetrieb in Deutschland

Was wird gefördert – in der Kategorie Umsetzung und Management:

  • Vorhaben zur Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt, z. B. Sicherung, Verbesserung und Wiederherstellung von Ökosystemen und deren biologischer Vielfalt
  • Zentrale Maßnahme des Masterplans Stadtnatur, durch die naturnahe, arten- und strukturreichen Grün- und Freiflächen im Siedlungsbereich durch ein ökologisches Grünflächenmanagement erhöht und die biodiversitätsfördernde Durchgrünung von Kommunen verbessert werden soll.

In welchem Umfang wird gefördert:
Max. 75 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben

Projektbeispiele:
Laufende Projekte und abgeschlossene Projekte

Ansprechpartner:
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR),
DLR Projektträger, Abteilung Leben, Natur, Vielfalt,
Programmbüro des BfN, Bonn

DLR Projektträger - Bundesprogramm Biologische Vielfalt
Tel. 0228-3821-1809
E-Mail: programmbuero-bpbv@dlr.de

Weiterführende Informationen:
BfN-Website zum Förderprogramm
Erklärvideo zur Projektförderung im Bundesprogramm Biologische Vielfalt

Förderung von Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel – ein Programm des BMUV

Das Foto zeigt eine begrünte Hausfassade.

Beispielhafte Ausgangssituation::
Förderschwerpunkt A (Einstieg in das kommunale Anpassungsmanagement): Eine Kommune möchte die Umsetzung ihres Klima-anpassungskonzepts (Erstvorhaben) durch eine Klimaanpassungsmanagerin / einen Klimaanpassungsmanager begleiten oder eine ausgewählte Klimaanpassungsmaßnahme des Konzepts umsetzen (Anschlussvorhaben).
Das Antragsfenster für den Förderschwerpunkt A „Einstieg in das kommunale Anpassungsmanagement“ ist geschlossen. Weitere Antragsfenster sind zu einem späteren Zeitpunkt vorgesehen.

Förderschwerpunkt B (Innovative Modellprojekte für die Klimawandelanpassung): Insbesondere fortgeschrittene Akteure, die bereits über Erfahrungen und Kenntnisse in der Anpassung an die Folgen des Klimawandels verfügen, wollen innovative Klimaanpassungsmaßnahmen mit Vorbildcharakter als Investitionsvorhaben umsetzen.

Wer wird gefördert – in der Kategorie Umsetzung und Management:
Förderschwerpunkt A: Kommunen (Städte, Gemeinden und Landkreise) und Zusammenschlüsse, an denen ausschließlich Kommunen beteiligt sind.

Förderschwerpunkt B: Kommunen (Städte, Gemeinden und Landkreise) und Zusammenschlüsse, an denen ausschließlich Kommunen beteiligt sind, sowie Vereine, Verbände, Hochschulen sowie Unternehmen mit kommunaler Beteiligung oder im Verbund mit Praxispartnern.

Was wird gefördert:

Förderschwerpunkt A:

  • A.2: Die Begleitung der Umsetzung des im Rahmen dieses Förderprogramms erstellten oder eines vergleichbaren nachhaltigen Anpassungskonzepts durch Klimaanpassungsmanagerinnen oder -manager (befristete Personalstelle).
  • A.3: Die Umsetzung einer ausgewählten Klimaanpassungsmaßnahme (investive Maßnahme) im Rahmen eines nachhaltigen Klimaanpassungskonzepts.

Förderschwerpunkt B II:

  • Innovative Klimaanpassungsmaßnahmen mit Vorbildcharakter als Investitionsvorhaben (investive Maßnahme) auf Basis geeigneter Konzepte oder aussagekräftiger (einem Konzept gleichwertigen) Planungsgrundlagen.

In welchem Umfang wird gefördert:

Förderschwerpunkt A:

  • A.2: Die Begleitung der Umsetzung eines Anpassungskonzepts: Maximal 275.000 Euro, Projektlaufzeit: Maximal 36 Monate
  • A.3: Die Umsetzung einer ausgewählten Klimaanpassungsmaßnahme: Maximal 200.000 Euro, Projektlaufzeit: Maximal 36 Monate

Förderschwerpunkt B II:

  • Maximal 500.000 Euro, Projektlaufzeit: In der Regel nicht mehr als vier Jahre

Projektbeispiele
Laufende und abgeschlossene Projekte

Ansprechpartner
Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH
E-Mail: das-foerderprogramm@z-u-g.org

Weiterführende Informationen:
ZUG-Website zum Förderprogramm

Dorferneuerung - ein Programm des StMELF

Geroldsbach

Beispielhafte Ausgangsituation:
Eine Gemeinde, eine private Bauherrin, ein privater Bauherr oder ein Verband möchte bei der Dorferneuerung Aspekte der Klimaanpassung berücksichtigen.

Wer wird gefördert- in der Kategorie Umsetzung und Management:
Teilnehmergemeinschaften, natürliche und juristische Personen sowie Personengemeinschaften, Gemeinden, Verbände für Ländliche Entwicklung und der Landesverband für Ländliche Entwicklung Bayern

Was wird gefördert - in der Kategorie Umsetzung und Management:

  • Ökologie: Renaturierung von Gewässern, Anlage naturnaher Dorfweiher und Verringerung von Hochwassergefahren für den Ortsbereich. Förderung der biologischen Vielfalt durch Erhaltung, Verbesserung und Schaffung von Lebensräumen für die heimische Tier- und Pflanzenwelt, dorfgerechte Grünflächen und Grünzüge sowie die grünordnerische Einbindung des Dorfes in die umgebende Landschaft.
  • Bedarfsgerechte Ausstattung: Schaffung und Entwicklung von dorfgerechten Freiflächen und Plätzen
  • Vorbereichs- und Hofräume (nichtöffentlicher Bereich)

In welchem Umfang wird gefördert:

  • Maßnahmen der Ökologie und der bedarfsgerechten Ausstattung maximal bis 60 Prozent der förderfähigen Ausgaben
  • Vorbereichs- und Hofräume: bis zu 30 Prozent der Ausgaben, höchstens jedoch 15.000 Euro je Anwesen

Ansprechpartner:
Örtlich zuständiges Amt für ländliche Entwicklung

Weiterführende Informationen:
StMELF-Website zum Förderprogramm

Förderrichtlinien für Wanderwege, Unterkunftshäuser und Grün- und Erholungsanlagen aus Anlass von Gartenschauen

Das Foto zeigt das Gelände der Landesgarten-schau Würzburg mit Schloss im Hintergrund. In der Mitte sieht man eine freie Fläche, die als Kaltluft-schneise frische Luft in die Stadt transportiert. Links unter Baumreihen flanieren viele Menschen.

Beispielshafte Ausgangsituation:
Eine Kommune möchte eine Gartenschau ausrichten, neue Grün- und Erholungsanlagen schaffen und Aspekte der Klimaanpassung berücksichtigen.

Wer wird gefördert – in der Kategorie Umsetzung und Management:
Bayerische Kommunen, die den Zuschlag zur Ausrichtung der Gartenschau erhalten haben.

Was wird gefördert – in der Kategorie Umsetzung und Management:
Vorbildliche, dauerhafte Grün- und Erholungsanlagen für eine Gartenschau

In welchem Umfang wird gefördert:

  • Maximal bis 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben
  • Für Kommunen in strukturschwachen Gebieten maximal bis 60 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben
  • Maximal bis 5 Millionen Euro, Eigenbeteiligung mindestens 10 Prozent

Zudem sind weitere Förderungen wie für den Städtebau, die temporären gärtnerischen Maßnahmen oder für Beiträge und Aktionen von gemeinnützigen Umweltorganisationen auf den Gartenschauen möglich.

Projektbeispiele
LGS-Website zu Gartenschauen, die in Erinnerung bleiben

Ansprechpartner
Bayerische Landesgartenschau GmbH, München

Weiterführende Informationen:

KfW-Programm 432: Energetische Stadtsanierung – Zuschuss Klimaschutz und Klimaanpassung im Quartier – ein Programm des BMWSB

Das Foto zeigt ein Altstadtquartier mit dichter Bebauung aus kleinen Häusern.

Beispielhafte Ausgangssituation:
Eine Gemeinde möchte ein Bestandsquartier unter Aspekten des Klimaschutzes und der Klimaanpassung entwickeln. .

Wer wird gefördert – in der Kategorie Umsetzung und Management:
Kommunale Gebietskörperschaften und deren rechtlich unselbstständige Eigenbetriebe

Was wird gefördert – in der Kategorie Umsetzung und Management:
Ein Sanierungsmanagement, das die Planung und Realisierung der Maßnahmen begleitet und koordiniert, maximal für die Dauer von 5 Jahren

In welchem Umfang wird gefördert:

  • Maximal bis 75 Prozent der förderfähigen Ausgaben
  • Höchstbetrag mit 210.000 Euro je Quartier. Bei einer Verlängerung kann maximal bis 350.000 Euro erhöht werden.

Ansprechpartner:
KfW Bankengruppe, Frankfurt/Main
Tel. 0800-539 9008

Weiterführende Informationen:

Förderschwerpunkt "Klimaschutz in Kommunen"- ein Programm des StMUV

Das Foto zeigt eine Wiese vor einer Siedlung mit Hochhäusern; Urheber Claudia Stein

Beispielhafte Ausgangssituation:
Eine Kommune möchte Vorhaben zur Treibhausgasreduzierung und Bewältigung von Klimawandelfolgen als Demonstrations- oder Pilotprojekte systematisch vorbereiten und durchführen.

Wer wird gefördert – in der Kategorie Umsetzung und Management:
Kommunen und deren Zusammenschlüsse wie Zweckverbände, Kommunalunternehmen und juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts, Partner der Bayerischen Klima-Allianz.

Was wird gefördert:
Demonstrationsvorhaben, die zur Nachahmung anregen oder innovative Pilotprojekte, die bislang nicht staatlich gefördert wurden. Voraussetzung ist eine vorbereitende Planung, z. B. Klimaanpassungskonzept oder vergleichbare Maßnahmen.

In welchem Umfang wird gefördert:

  • Kommunen und deren Zusammenschlüsse mit maximal bis 70 Prozent der förderfähigen Ausgaben
  • Kommunen in Räumen mit besonderem Handlungsbedarf maximal bis 90 Prozent
  • Sonstige, z. B. Partner der Klimaallianz maximal bis 50 Prozent

Ansprechpartner:
Örtlich zuständige Regierung

Weiterführende Informationen:
StMUV-Website zum Förderprogramm

Landschaftspflege- und Naturparkrichtlinien – ein Programm des StMUV

Das Foto zeigt eine bunte, artenreiche Wiese

Beispielhafte Ausgangssituation:
Eine Kommune, ein Verband oder eine private Grundstückseigentümerin oder ein privater Grundstückseigentümer plant Maßnahmen zur Erhaltung und Entwicklung geschützter und schutzwürdiger Flächen und Einzelbestandteile der Natur deren Ziel auch in der Umsetzung des Klimaschutzes liegen kann.

Wer wird gefördert – in der Kategorie Umsetzung und Management:
Kommunale Körperschaften und deren Zusammenschlüsse, Trägerinnen und Träger der Naturparke, Landschaftspflegeverbände sowie Vereine und Organisationen, die sich satzungsgemäß dem Naturschutz und der Landschaftspflege widmen, Eigentümerinnen und Eigentümer oder Besitzerinnen und Besitzer der für Maßnahmen vorgesehenen Grundstücke, Trägerinnen und Träger der Koordinierungsstellen der Naturparke.

Was wird gefördert – in der Kategorie Umsetzung und Management:

  • Maßnahmen zur Erhaltung, Pflege, Entwicklung und Neuschaffung von ökologisch wertvollen Lebensräumen sowie spezielle Artenschutzmaßnahmen, vor allem im Bestand gefährdeter heimischer Tier- und Pflanzenarten.
  • Projektbezogene fachliche Vorbereitung, Begleitung und Überprüfung von Maßnahmen zum Aufbau, der Sicherung und der Entwicklung des BayernNetzNatur, Naturschutzgebieten, Naturparke und des Natura 2000 Netzes

In welchem Umfang wird gefördert:

  • Maximal bis 70 Prozent der förderfähigen Ausgaben
  • Maßnahmen mit besonderer naturschutzfachlicher Bedeutung und in begründeten Ausnahmefällen maximal bis zu 90 Prozent der förderfähigen Ausgaben

Ansprechpartner:
Antragstellung: Örtlich zuständige untere Naturschutzbehörde
Bewilligung: Örtliche zuständige Regierungen

Weiterführende Informationen:
StMUV-Website zum Förderprogramm

Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben – ein Programm des StMUV

Das Bild zeigt den renaturierten Retzbach mit extensiven Grün- und Gehölzflächen entlang der Ufer.

Beispielhafte Ausgangssituation:
Eine Kommune plant zur Anpassung an den Klimawandel wasserwirtschaftliche Vorhaben.

Wer wird gefördert – in der Kategorie Umsetzung und Management:
Gebietskörperschaften einschließlich Der Eigenbetriebe, öffentlich-rechtliche Zusammenschlüsse von Gebietskörperschaften, Kommunalunternehmen, gemeinsame Kommunalunternehmen, Wasser- und Bodenverbände, Landschaftspflegeverbände.

Was wird gefördert – in der Kategorie Umsetzung und Management:

  • Hochwasserschutz (HQ100+15 Prozent Klimazuschlag) bebauter Gebiete
  • Ausbauvorhaben zur naturnahen Entwicklung und Gestaltung von Gewässern oder ihrer Auen
  • Schaffung, Verbesserung bzw. Reaktivierung von Rückhalteräumen an Gewässern
  • Ökologische Gewässerpflege- und Unterhaltungsvorhaben nach Gewässerentwicklungskonzept
  • Unterhaltungsmaßnahmen zur Verbesserung des hydromorphologischen Zustandes eines Gewässers

In welchem Umfang wird gefördert:
Maximal bis. 75 Prozent der der zuwendungsfähigen Ausgaben

Ansprechpartner:
Örtlich zuständiges Wasserwirtschaftsamt

Weiterführende Informationen:
StMUV-Website zum Förderprogramm

Städtebauförderung– ein Programm des StMB und BMWSB

Das Foto zeigt einen Ort mit Kirche, Fluss und Brücke.

Beispielhafte Ausgangssituation:
Eine Stadt, ein Dorf oder eine Marktgemeinde stehen vor der städtebaulichen Erneuerung ihrer Ortsmitten, um Stadt- und Ortsteile mit besonderem sozialem, ökonomischem und ökologischem Entwicklungsbedarf zu entwickeln und nachhaltige städtebauliche Strukturen mit Funktionsverlusten wiederherzustellen. .

Wer wird gefördert – in der Kategorie Umsetzung und Management:
Kommunen, gemeindliche Zweckverbände oder (inter-) kommunale Arbeitsgemeinschaften

Was wird gefördert – in der Kategorie Umsetzung und Management:

  • Gesamtmaßnahmen: Städtebauliche Entwicklung oder Erneuerung eines Gebietes für dessen Entwicklung, Neuordnung oder Aufwertung ein Bündel von Einzelmaßnahmen notwendig ist.
  • Einzelmaßnahmen: Bestandteile einer Gesamtmaßnahme, z. B. Vorhaben zur Vorbereitung und Durchführung
  • Städtebauliche Einzelvorhaben: mit erheblicher städtebaulicher Bedeutung, die sich in ein städtebauliches Konzept einfügen und durch die wesentlichen Ziele der städtebaulichen Erneuerung erreicht werden.

Die Schwerpunkte sollten vor allem den Belangen des Umwelt-, Natur- und Klimaschutzes und der Klimaanpassung, einschließlich der grünen Infrastruktur, der Energieeffizienz, des sparsamen Umgangs mit Grund und Boden sowie der Biodiversität Rechnung tragen.

In welchem Umfang wird gefördert:

  • Maximal bis 60 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben
  • Maximal bis 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben im Förderschwerpunkt „Flächen schonen“
  • Maximal bis 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben für finanz- und strukturschwache Gemeinden im Förderschwerpunkt „Flächen schonen“
  • Maximal bis 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben für finanz- und strukturschwache Gemeinden im Förderschwerpunkt „Flächen schonen“

Projektbeispiele:
Projekte der Städtebauförderung

Ansprechpartner:
Örtlich zuständige Regierung

Weiterführende Informationen:

Weiterführende Informationen